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Gespür für innovative Produkte

21. April 2021

Die Coronakrise stellt viele Unternehmen vor historische Herausforderungen. Die Happ Kunststoffspritzgusswerk und Formenbau GmbH hat nicht nur schnell einen Weg gefunden, sich der neuen Lage anzupassen, sie hat mit „Happy Breath“ sogar eine eigene zertifizierte Atemschutzmaske entwickelt. Dies spiegelt den innovationsgetriebenen Ansatz des Top-Managements wider, durch eigene Ideen immer wieder neue Absatzmärkte zu generieren. Automatisierte Produktionsprozesse und eine hohe Fertigungstiefe tun ein Übriges.

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Der Wandel liegt diesem 1964 gegründeten Betrieb im Blut: Anfänglich lag sein Fokus auf der Produktion von Butterbrotdosen und Möbelbeschlägen. Danach folgte die Spezialisierung auf Kunststoffspritzgussprodukte. Aufgrund der Abhängigkeit von einzelnen Industriezweigen generierte die Geschäftsleitung immer wieder alternative Produkte und Märkte. So kreierte Happ im Bereich Maschinenbau verschiedene Systeme und die dazugehörigen Bauteile. Seit 2018 sind nun mit Modulketten, Fördersystemen und innovativen Kleinladungsträger Produkte im Portfolio, die maßgeblich für den Fortschritt des Unternehmens verantwortlich sind.

Dank Innovation mehr Umsatz
Im März 2020 entwickelte das Unternehmen Schutzausrüstung zur Bekämpfung der Coronapandemie. Die „Happy Breath“-FFP2-Atemschutzmasken verfügen über austauschbare, nachhaltige Filterelemente mit einem leicht zu desinfizierenden Trägersystem in zwei Varianten: Während der Arbeit lässt sich die Maske komfortabel und ohrenentlastend mit dem Kopfband tragen, optional kann die Maske auch auf Ohrschlaufen umgestellt werden. Seit Oktober 2020 beliefert Happ die Bundesregierung mit diesen FFP2-zertifizierten Masken. „Wir gehen davon aus, dass wir mit dieser Produktgruppe unseren Umsatz deutlich erhöhen können“, sagt der Geschäftsführer Ulrich Berg.

Alle Kompetenzen in einer Hand
Das oberste Ziel des Denkens und Handelns bei Happ ist die Entwicklung innovativer Konzepte für die Werkzeugfertigung. So konstruiert und baut man die Werkzeuge zur Herstellung selbst. Die Produktionsprozesse sind maximal automatisiert, Entwicklung und Bau der Anlagen erfolgen ebenfalls im eigenen Haus. „Dank dieser Konstellation sind wir in der Lage, die Produktionsprozesse äußerst effektiv zu gestalten“, sagt Ulrich Berg. Potenzielle Neuerungen werden im Entwicklungsteam oft kurzentschlossen diskutiert, beschlossen und realisiert. Abweichungen von den geplanten Ergebnissen korrigiert und bewertet man kurzfristig. „So wächst unser eigenes Know-how, und Dritte haben keinen Zugang zu unseren Innovationsdetails“, erklärt Ulrich Berg. Auch darin zeigt sich die Hands-on-Mentalität bei Happ.

 

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